PM: 500 Unterstützer_innen bei Demo „Schokoladen verteidigen! Gemeint sind wir alle!“


Pressemitteilung:

500 Unterstützer_innen bei Demo „Schokoladen verteidigen! Gemeint sind wir alle!“

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Internet: www.schokoladenverteidigen.blogsport.eu
Mail: schokoladen-verteidigen@riseup.net
Tel: 015784626097, Frank Leitermann

An die Redaktionen: Inland, Politik, Kultur, Berlin

Bilder: Björn Kietzmann | Andreas Potzlow

Rund 500 Unterstützer_innen des Schokoladens haben heute in Berlin für den Erhalt von sozialen und kulturellen Projekten und das Recht auf Stadt demonstriert. Zeitgleich fanden Demonstrationen in Leipzig und Hamburg statt. Gemeinsam mit zahlreichen Berliner Haus- und Kulturprojekten, linken Gruppen und Antifa-Strukturen hatte das Bündnis „Schokoladen verteidigen!“ zur Demonstration „Schokoladen verteidigen! Gemeint sind wir alle!“ aufgerufen.
„Die Demonstration hat unseres Erachtens deutlich gemacht, dass die verbliebenen sozialen und kulturellen Projekte sich ihr Recht auf Stadt nicht nehmen lassen und auch zukünftig für deren Erhalt sowie eine lebenswerte Stadt für alle jenseits von kapitalistischen Verwertungsinteressen zu kämpfen. Es wird weitere Aktionen geben und bezüglich des Schokoladens werden wir den Prozess zu dessen Erhalt genau beobachten“, kündigte der Sprecher an. „Der politische Druck muss aufrecht erhalten bleiben.“

Für Mittwoch, den 22. Februar hatte Markus Friedrich, die Räumung der Gewerberäume in der Ackerstraße 169/170 angeordnet. Dies hätte das Ende der Kulturprojekte Schokoladen, TiSCH Theater und des „Clubs der polnischen Versager“ bedeutet. Am Freitag, 17. Februar unterschrieben die beteiligten Parteien des Konfliktes eine Vereinbarung, die eine „Friedenspflicht“ bis zum 31. März vorsieht. Da alle Parteien erst durch den öffentlichen Druck überhaupt bereit waren, sich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen, hatte das Bündnis an der Demonstration festgehalten.

„Es war von Beginn an unser Anliegen, für den Erhalt des Schokoladens zu protestieren, aber auch auf die zahlreichen anderen Projekte hinzuweisen, die entweder von Räumung bedroht sind, oder aber bereits dem Ausverkauf der Stadt zum Opfer gefallen sind“, erklärte Frank Leitermann, Sprecher des Bündnisses. „Es geht nicht nur um den Schokoladen. Alternative Projekte wie die KvU – Kirche von Unten – sind aktuell ebenso bedroht wie Hausprojekte – etwa die Linienstraße 206.“

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